Chronisches Fatigue Syndrom,  Energielosigkeit,  Gastritis,  Gehirnnebel,  GERD,  Magenprobleme,  Psoriasis,  Streptokkoken,  Unverträglichkeiten,  Verdauungsbeschwerden,  Zähneknirschen

Interview mit Nina

Liebe Nina, bitte erzähle uns ein bisschen über Deinen Krankheitsverlauf vor der Ernährungsumstellung.

Krank wurde ich so richtig als ich fünfzehn Jahre alt war – das ist jetzt fast zehn Jahre her. Davor hatte ich schon seit einigen Jahren mit Akne und gelegentlichen Abszessen zu kämpfen, die sich hauptsächlich auf meine mentale Gesundheit ausgewirkt haben. Als ich fünfzehn Jahre alt war, kamen noch Verdauungsbeschwerden hinzu, die bald komplett mein Leben bestimmten.

Ich hatte eine dauernde Übelkeit und GERD*, was mich nachts lange wach hielt. In den ersten Jahren litt ich zudem sehr unter Brainfog (Gehirnnebel) und CFS (Chronisches Fatigue Syndrom). Die Symptome konnte ich dann aber durch (nicht AW basierte) Ernährungsumstellungen selbst in den Griff bekommen. Nur meine Verdauung ließ sich dadurch nie beeindrucken. Ich konnte nicht wirklich am Leben teilnehmen und das wirkte sich massiv auf meine mentale Gesundheit aus.

*Die gastroösophageale Refluxkrankheit, auch GERD genannt, ist eine Verdauungserkrankung, die durch chronischen Säurereflux gekennzeichnet ist.

Mit siebzehn hatte meine Lebensqualität dann so nachgelassen, dass ich eigentlich nicht mehr leben wollte. Das gab mir aber die Kraft etwas experimenteller zu werden, verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, Reinigungskuren, Fasten und Ernährungsphilosophien auszuprobieren. Sollte das alles nichts bringen, hätte ich ja immer noch gehen können – so dachte ich damals.

Die Übelkeit ließ Gott sei dank nach, nachdem ich keine Milchprodukte mehr zu mir nahm, aber der GERD blieb hartnäckig. Auch war mir noch oft schlecht nach dem Essen. Mein Magen verdaute die Nahrung nicht wirklich. Ich hatte starkes Untergewicht und über die Jahre entwickelte ich mehr und mehr Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Ich spürte, dass mein Darm entzündet war, aber auch eine basische Diät schien ihm nicht zu helfen.

Im Juli 2020 erkrankte ich dann an einer Gastritis, die durch eine hochgradige Helicobacter Pylori Infektion hervorgerufen wurde. So fand ich, Glück im Unglück, Anthony William, dessen Rat ich nun folge, um der aggressiven Antibiotika Therapie zu entgehen. Diese wird üblicherweise angewendet bei solch einer Infektion. Auch wollte ich, dass mein schwacher Körper nun endlich die Chance hat, zu heilen.
Zu meinen andauernden Beschwerden gehörten:

  • Verdauungsbeschwerden
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Entzündungen im Magen und Zwölf-Finger-Darm
  • starkes Untergewicht
  • sehr trockene Haut und stellenweise Psoriasis
  • unreine Haut
  • wenig Energie
  • Antriebslosigkeit und mangelnde Kreativität
  • Haarausfall
  • Ungleichgewicht im Hormonhaushalt
  • Schwindel und gestörter Gleichgewichtssinn
  • Ständige Erkältung
  • Ständiges Frieren und Naselaufen
  • Zähneknirschen

War die Umstellung auf die Ernährung nach Anthony William schwer für Dich?

Die Umstellung an sich fiel mir recht leicht. Viele der No-Foods hatte ich schon vor AW weggelassen, da ich merkte, dass sie mir nicht gut taten. Ich war vegan, hauptsächlich glutenfrei und habe auf Hülsenfrüchte verzichtet. Aber auch das war ein Prozess, der Jahre gedauert hat und durch viel Ausprobieren stattfand.

Durch die Gastritis bekam ich dann sowieso von fast Allem wahnsinnige Schmerzen und hielt mich eine Zeit lang überwiegend an die Kartoffel-Mono-Diät. Das erleichterte mir die Umstellung auf die Ernährung nach Anthony William sehr, da ich nach der Monodiät einfach nur konforme bzw. heilende Lebensmittel einschleichen konnte.

Zudem kommt, dass ich um jeden Preis vermeiden will, Schübe zu bekommen. Ich weiß, dass Kuchen gut schmeckt, aber er schmeckt nicht gut genug, um zu riskieren, dass sich mein Magen wieder komplett entzündet und ich am Leben nicht mehr teilnehmen kann.

Meine Schwierigkeiten bei der Umstellung sind eher angstbasiert. Nach all den Jahren, in denen ich so heftig auf Essen regiert habe, sitzt die Angst vor bestimmten Lebensmitteln und manchmal auch dem Essen generell, sehr tief. Ein großer Teil der Arbeit steckt für mich also darin, Mitgefühl mit mir zu haben und zu lernen, meinem Körper wieder zu vertrauen und die Gefühle der Frustration und der Wut auf meinen Körper hinter mir zu lassen.

Was hat sich seit der Umstellung gesundheitlich bei Dir verändert bzw. verbessert?

Zuerst ging die Gastritis weg. Es hat zwar eine Weile gedauert, vermutlich, weil ich direkt mit der Monodiät gestartet habe und mein Körper sich erst daran gewöhnen musste. Aber die Monodiät hat meine Gastritis ohne zusätzliche Medikamente geheilt, was echt super war.

Ansonsten geschah meine größte Veränderung erst mal auf mentaler Ebene. Vor der Ernährungsumstellung habe ich meinem Körper überhaupt nicht mehr vertraut. Ich war bei dem kleinsten Magengrummeln sofort gestresst und habe das Schlimmste befürchtet. Jetzt kann ich der Sache gelassener begegnen, weil ich das Gefühl habe, meinen Körper besser zu verstehen.

Von meinen Symptomen hat sich am deutlichsten der GERD verbessert. Der hat mich vor AW regelmäßig nachts wach gehalten. Auch die Tage, an denen ich Verdauungsprobleme habe, sind spürbar weniger geworden und nicht mehr so unangenehm wie zuvor.

Was hast Du im ersten Moment gedacht, als Du von Spirit erfahren hast?

Ob man an Spirit glaubt, ist denke ich, eine persönliche Entscheidung, die jeder für sich treffen muss. Anfangs war es mir tatsächlich egal, woher Anthony all das Wissen hat. Wichtig ist ja, dass das, was er sagt, tatsächlich hilft. Woher dieses Wissen stammt, macht im Heilungsprozess erst mal nicht so einen großen Unterschied – zumindest nicht für mich.

Da ich viele Jahre lang Bücher über Gesundheit, chronische Krankheiten und Studien zum Thema gelesen habe, hatte ich ein Sammelsurium an Informationen, die zwar alle in sich schlüssig waren, aber irgendwie nicht zusammengepasst haben. Was Anthony in seinen Büchern schreibt hat für mich dieses Wissen dann endlich zusammengebracht. Deswegen vertraue ich dem, was er sagt.

Bei welcher Neuinformation durch AW hattest Du denn den größten AHA-Effekt?

Davon gab es durch dieses essenzielle ‘Puzzleteil’ eine Menge. Aber ich denke der Größte AHA-Effekt für mich persönlich war, endlich zu verstehen, weshalb die ganzen Reinigungen und Diäten bei mir vorher nie funktioniert hatten. Weil sie eben nie die Ursache angingen: nämlich die Streptokokken, welche meine Symptome ausgelöst haben.

Was möchtest Du Menschen mitteilen, die chronische Leiden haben und überlegen die Ernährung umzustellen, aber stark an dem zweifeln was Anthony uns durch Spirit wissen lässt?

Ich denke es ist in Ordnung, Neuem skeptisch gegenüberzustehen. Es ist wichtig Dinge kritisch zu hinterfragen. Trotzdem haben die wenigsten von uns chronisch Leidenden etwas zu verlieren. Dass Obst und Gemüse gesund sind, Vitamine und Mineralstoffe dem Körper helfen zu heilen und verarbeitete Lebensmittel nicht gerade das Beste sind, ist keine neue Information.

Ich wusste, als ich mit Medical Medium begann, dass ich nichts zu verlieren hatte sondern nur gewinnen konnte. Ich glaube stark daran, dass der Körper heilen kann und es auch tut, wenn man ihm die richtigen Werkzeuge in die Hand gibt.

Für mich selbst weiß ich, dass Anthony William die richtigen Werkzeuge hat. Aber allen, die noch an der Umstellung zweifeln (oder vielleicht auch verzweifeln), würde ich sagen: „Probiert es einfach aus. Habt Mut und Vertrauen. Fangt an mit eurem Körper zu arbeiten, nicht gegen ihn. Und falls, was ich zwar nicht glaube, die Ernährung nach Anthony William überhaupt Nichts für euch bringen sollte, ist es keine Schwierigkeit, wieder zurück zu den alten Gewohnheiten zu springen. Lasst das Medical Medium Protokoll mehr sein als nur eine Ernährung. Macht sie zu einem liebevollen Ritual mit dem ihr eurem Körper jeden Tag zeigt, wie wichtig er euch ist.“

Die Ernährung ist für mich der Schlüssel zu einer tiefen Kommunikation mit meinem Körper aus der so viel Schönes entstehen kann.

Nur Mut & viel Erfolg beim Heilen!

Danke Nina für Dein Mitwirken. Ich wünsche Dir alles Gute und weitere Genesung.

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